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Innenarchitekt Peter Rudolf (links) im Gespräch mit
Elektriker Baudisch und Schreiner Grassl

Der Ausbau geht weiter

Dank zahlreicher Spenden konnte nun mit dem Ausbau des letzten noch als Provisorium verbliebenen Raumes im Museum begonnen werden. Zurzeit arbeiten die Handwerker an den Themenbereichen „Krippen – Kunst und Brauchtum“ sowie „Ankunft im Westen nach der Vertreibung“. Bis November wird dieser neue Teil der Dauerausstellung fertig gestellt sein. Die Darstellung der  politischen Geschichte von 1848 bis 1948 soll dann 2012 folgen.

 


Foto: Museum


Foto: Harald Langer


Foto: Museum


Foto: Museum


Foto: Harald Langer  

Internationaler Museumstag 2011

125 Jahre Automobil – 75 Jahre VW Käfer …

… unter diesem Motto feierte das Isergebirgs-Museum den diesjährigen Internationalen Museumstag. Bunte Oldtimer des Käfer-Club Allgäu waren vor dem Museum geparkt und lockten viele Besucher an. Ebenso wie die Trommelgruppe Katabila, die mit afrikanischen Rhythmen daran erinnerte, dass der VW Käfer weltweit unterwegs war. Mit etwas Glück konnten einige der Museumstagsbesucher eine Runde im erfolgreichsten Auto der Welt drehen. Voraussetzung war die Teilnahme an einem Suchspiel durch die Museumsräume, bei dem es Fragen rund um den Käfer zu beantworten galt. Eine kleine Sonderausstellung informiert noch bis zum 29. Mai über Ferdinand Porsche und andere böhmische Pioniere der Automobilgeschichte.


Baron Liebieg im Benz Victoria 1894


Ferdinand Porsche am Steuer 
des Lohner-Porsche 1907


Der Käfer – weltweit unterwegs  

 

125 Jahre Automobil – 75 Jahre VW Käfer

Familienprogramm zum Internationalen Museumstag 
am 15. Mai 2011 von 13.30 bis 17.30 Uhr

„Museen, unser Gedächtnis!“ lautet das Motto des diesjährigen Internationalen Museumstages. Am 15. Mai 2011 sind alle Museen aufgerufen, mit besonderen Aktionen Höhe- und Wendepunkte unserer Geschichte heraus zu stellen. Das Isergebirgs-Museum Neugablonz nimmt das Motto zum Anlass, an das 125-jährige Jubiläum des Automobils zu erinnern und den Beitrag des Isergebirges zu seiner Erfolgsgeschichte ins Gedächtnis zu rufen.

Eine kleinen Sonderausstellung erinnert an den ersten Fernfahrer der Automobilgeschichte, Baron Theodor von Liebieg, und an Ferdinand Porsche, den Konstrukteur des legendären VW Käfer. Vor 75 Jahren gingen seine ersten Käfer-Prototypen auf Testfahrt. Zentrales Objekt der Ausstellung ist eine Leihgabe der Stiftung AutoMuseum Wolfsburg: das Farbmustermodell eines VW Käfer, an dem Lackfarben getestet wurden.

Mit einer Oldtimer-Schau vor dem Gablonzer Haus wird sich der Käfer-Club Allgäu präsentieren. Mit etwas Glück kann man in einem der Oldtimer auch eine Runde drehen. Beim großen Käfer-Gewinnspiel im Museum werden um 15 Uhr und um 17 Uhr jeweils zwei Fahrten im VW Käfer verlost.

Um 14.30 Uhr und um 16 Uhr wird die Trommelgruppe Katabila mit afrikanischen Rhythmen daran erinnern, dass der Käfer weltweit unterwegs war - in Afrika ebenso wie in Asien, den USA oder Kanada. 

Öffentliche Museumsführungen werden um 14.00 Uhr, 15.30 Uhr und 16.00 Uhr angeboten, Treffpunkt ist jeweils an der Museumskasse. Für Verschnaufpausen bei Kaffee, Kuchen und Getränken bietet sich das Museumscafé im Foyer des Gablonzer Hauses an.

Der Eintritt ist frei.

 

Fußball-Jugend im Museum

Kindern und Jugendlichen Neugablonz näher zu bringen, das war die Idee von Matthias Berger, Jugendleiter des Fußballvereins BSK Olympia. Deshalb wählte er das Isergebirgs-Museum als Kulisse für die neuen Mannschaftsfotos des BSK. Rund 70 kleine und große Kicker brachten bei dieser Aktion frischen Wind und viel gute Laune ins Museum. Fotograf Holger Dorn animierte die Jungfußballer zu „coolen“ Posen.  

 

Der Ausbau geht weiter

Ein weiterer Bauabschnitt im Isergebirgs-Museum steht kurz vor der Fertigstellung. „Die Künste“ heißt die Sequenz, in der Architektur, Malerei, Musik und Theater thematisiert werden. Unser Foto zeigt den Restaurator Alfred Stemp bei der fachgerechten Montage von Originalzeichnungen in der Vitrine. Im Hintergrund ist das Reichenberger Stadttheater zu sehen.  

 


Foto: Jürgen Haupt DVF  

Karfunkelschein im Isergebirgs-Museum

Unter großem Besucherandrang wurde die Ausstellung „Karfunkelschein. Prade – Gablonzer Modeschmuck“ eröffnet. Noch bis zum 27. Juni sind die einfallsreichen und außergewöhnlichen Schmuckkreationen der Firma Richard Prade – auch der „Picasso des Modeschmucks“ genannt – zu sehen.

Daheim im Schneegebirge
Böhmen – ein Wintermärchen

Familienprogramm am Sonntag, 13. Dezember 2009 von 14.00 bis 17.00 Uhr:

Lesung zum Advent, Vorführung im Spitzenklöppeln, Basteln für Kinder

Februar 2009
Ein bunter Weg aus glitzernden Glasbrocken

„Bunte Wajge“ heißt ein Gedicht des Mundartdichters Heinz Kleinert. Bunte Wege entstanden im Isergebirge durch die Glasabfälle, die die Glasdrücker um ihrer Hütten herum verstreuten. 

Ein solcher typischer Glasbrockenweg, der im Sonnenlicht glitzerte und funkelte, entsteht zur Zeit als Inszenierung im Isergebirgs-Museum. Noch ist er gesperrt und den Handwerkern vorbehalten, doch noch in diesem Monat sollen unsere Besucher selbst über den „bunten Wajg“ spazieren können.

Wie riecht Ölfarbe?
Kinder-Malaktion mit dem Künstler Peter Krusche

Wie riecht Ölfarbe? „Igitt ...!“ kommt es spontan. Der Mann, der den Kindern die Farbtuben unter die Nase hält, liebt dagegen den Geruch von Ölfarbe: der Kaufbeurer Künstler Peter Krusche. Im Rahmen der aktuellen Sonderausstellung im Isergebirgs-Museum Neugablonz brachte er Vorschulkindern die Kunst seines Vaters Helmuth Krusche näher. Im lockeren Gespräch führte er seine kleinen Zuhörer durch die Ausstellung. Er erklärte ihnen auch, was Besuchern normalerweise verborgen bleibt, nämlich die Rückseite eines Ölgemäldes mit Leinwand und Keilrahmen. Nach der Theorie durften die Kinder selbst zu Ölkreide und Buntstiften greifen und ihr Lieblingsbild malen.

Die kleinen und großen Künstler freuen sich über die entstandenen Kunstwerke

Fahrt ins Isergebirge

Vor dem Denkmal des Malers Joseph Ritter von Führich in Kratzau posieren Sammlungsleiter Willi Lang, Dolmetscherin Gudrun Heißig, Museumsleiterin Eva Haupt und der Stiftungsratsvorsitzende Dr. Martin Posselt (von links). Sie hatten sich auf den Weg ins Isergebirge gemacht, um Archive und Museen zu besuchen, alte Bekannte zu treffen, neue Kontakte zu knüpfen und für die noch provisorischen Museumsabteilungen zu recherchieren. Wie das Bild rechts an der Gablonzer Talsperre beweist, blieb trotz vollen Terminplans Zeit, die Schönheiten des Isergebirges zu genießen.  

Familienprogramm zum 
Internationalen Museumstag 
am 18. Mai 2008
10–18 Uhr

Wer findet die Lösung? 
Kinder gehen im Museum auf Spurensuche

Faszination Schneekugel 
Gestalten Sie Ihr individuelles Exemplar

Glas im Lampenfeuer 
Beobachten Sie einen Perlenwickler bei der Arbeit

Der Berggeist ruft! 
Spannende Geschichten aus unserer Schatzkammer

Kleine Pause zwischendurch
Unser Museumscafé lädt ein

 

Kulturpreis 2007 für das Isergebirgs-Museum Neugablonz

Ein großer Tag für das Isergebirgs-Museum: Die Stadt Kaufbeuren verlieh der Stiftung Isergebirgs-Museum den Kulturpreis 2007 für „ihre Verdienste um die Neukonzeption eines beeindruckend gestalteten Museums unter beispielgebender Einbeziehung ehrenamtlichen Potentials in den Museumsbetrieb“. In festlichem Rahmen mit fast 400 Gästen überreichte Oberbürgermeister Stefan Bosse die Urkunde und das Preisgeld von 2.000 Euro an den Vorsitzenden des Stiftungsrates Dr. Martin Posselt und an Museumsleiterin Eva Haupt. Die Laudatio hielt der Heimatpfleger des Bezirks Schwaben Dr. Peter Fassl. Er bezeichnete das Museum als „Ort des kulturellen Gedächtnisses der Neugablonzer.“  

Der Preis bedeutet für Stiftungsrat, Museumsleitung und die vielen ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eine außerordentliche Anerkennung und erfreuliche Bestätigung der bisherigen gemeinsamen Arbeit. Er ist zugleich Ansporn, das Museum auch in Zukunft lebendig zu halten und immer wieder neue Projekte zu gestalten. Mit der zeitgleichen Eröffnung der neuen Museumsabteilung „Neugablonz und der Modeschmuck 1950–1990“ konnte das Isergebirgs-Museum seine fortlaufenden Weiterentwicklung anschaulich unter Beweis stellen.  

Stiftungsratsvorsitzender Dr. Martin Posselt und Museumsleiterin Eva Haupt führen Oberbürgermeister Stefan Bosse durch die neu gestaltete Abteilung „Neugablonz und der Modeschmuck 1950–1990“

Oktober 2007
Achtung, Baustelle!

In der Abteilung „Neugablonz und der Modeschmuck“ haben zurzeit die Schreiner und Elektriker das Regiment übernommen. Es wird gehämmert, gebohrt und gesägt, es riecht nach Holz und nach Farbe. Nach und nach nehmen die Pläne des Innenarchitekten und der Grafiker dreidimensionale Formen an. Am 8. November soll der neu gestaltete Themenbereich feierlich eröffnet werden.

April 2007
Neue Hörstation zu Ehren von Heinz Kleinert eröffnet
 

„Wenn ich je eine große und beglückende Geborgenheit empfunden habe in meinem Leben, dann war es dort in dem kleinen Isergebirgshäuschen am Abhange des Schwarzbrunnberges.“  

Diesen Kindheitserinnerungen können unsere Museumsbesucher nun an einer neuen Hörstation lauschen. Sie wurde im Rahmen einer Feier zum 80. Geburtstag des früheren Sammlungsleiters Heinz Kleinert eingeweiht. Heinz Kleinert, Kulturpreisträger der Stadt Kaufbeuren, Heimatforscher, Glasdrücker und mitreißender Mundartdichter, war ein Gründungsmitglied der Stiftung Isergebirgs-Museum. Dessen Eröffnung im Juni 2003 konnte er noch miterleben, bevor er im November desselben Jahres einer schweren Krankheit erlag.  
Die Hörstation ist verbunden mit dem Modell eines typischen Isergebirgshauses, wie es Heinz Kleinert beschreibt. Es wurde Mitte der 1980er Jahre von dem Zimmermann Alfred Posselt aus Unter-Maxdorf für das Museum gebaut. Zur Eröffnung der Hörstation erhielt es nun auf Initiative unseres ehrenamtlichen Mitarbeiters Werner Pfeifer eine liebevoll gestaltete Inneneinrichtung mit vielen Details: von der Katze auf dem Kachelofen über die bemalte Truhe, deren Vorbild in einem echten Isergebirgshaus steht, bis zur Ziege im Stall und den Rosenstöcken im Vorgarten.  

 

Dezember 2006
Strahlende Gesichter beim Museumsfest

Über die Auszeichnung "Ausgewählter Ort 2006" freuen sich von links Klaus Matthiessen und Brigitte Huss von der Deutschen Bank, dem Hauptsponsor des Wettbewerbs "365 Orte im Land der Ideen", Museumsleiterin Eva Haupt mit der Siegertrophäe, Kaufbeurens Oberbürgermeister Stefan Bosse und Stiftungsratsvorsitzender Dr. Martin Posselt.

Zu den Gästen der Eröffnungsfeier zählten unter anderen Oberbürgermeister Stefan Bosse, der Europa-Abgeordnete und Bundesvorsitzende der Sudetendeutschen Landsmannschaft Bernd Posselt, der Zweite Bürgermeister Gerhard Bucher, Altoberbürgermeister Rudolf Krause, zahlreiche Stadträte sowie Katharina Müller von der Initiative "Land der Ideen" aus Berlin.
Die Trophäe bekam einen würdigen Platz im Eingangsbereich des Museums, zusammen mit der Urkunde des Bundespräsidenten.
Großer Andrang am Schmuck-Basteltisch mit Inge Marka.
Immer wieder faszinierend – Lampendrücker Werner Blaschke bei der Arbeit.
Richard Hübner erklärt in einer Werkstattinszenierung die Grundlagen der Glasdrückerei. Er ist Profi, schließlich hat er lange Jahre als Glasdrücker gearbeitet.

Thomas Nölle, Bundesverband der Gablonzer Industrie, Bürgermeister Gerhard Bucher, Gertrud Hofmann, 2. Vorsitzende der Museumsstiftung, Brigitte Huss, Deutsche Bank, Museumsleiterin Eva Haupt und Klaus Matthiessen, Deutsche Bank (von links) mit Ehrentafel und Urkunde vor dem neu gepflanzen Zierapfelbaum.

Oktober 2006
Eine Urkunde von Horst Köhler und ein Apfelbäumchen ...

... bekam das Isergebirgs-Museum Neugablonz überreicht. Die Urkunde des Bundespräsidenten bestätigt zusammen mit einer Ehrentafel offiziell den Titel "Ausgewählter Ort 2006". Brigitte Huss und Klaus Matthiessen von der Deutschen Bank – Hauptsponsor des Wettbewerbs "365 Orte im Land der Ideen" - übergaben die Dokumente an Gertrud Hofmann, 2. Vorsitzende der Museumsstiftung und an Museumsleiterin Eva Haupt. Der Siegerpokal soll am 29. Dezember feierlich überreicht werden, wenn sich das Isergebirgs-Museum mit einem großen Museumsfest im Rahmen des Wettbewerbs der Öffentlichkeit präsentiert.

Das Zierapfelbäumchen verdanken wir einem unserer Mitgewinner, dem Forum Grüne Stadt in Düsseldorf, das allen anderen 364 Orten einen Baum anbot. Es ist eine Spende der Baumschule Wörlein in Diessen und der Firma Grünbau Allgäu in Marktoberdorf. Bürgermeister Gerhard Bucher ließ es sich nicht nehmen, den Apfelbaum - das Motiv des Gablonzer Stadtwappens - eigenhändig einzupflanzen.

Juni 2006
Kaiserlicher Ehrengast im Isergebirgs-Museum

Anlässlich der Eröffnung unserer neuen Sonderausstellung "Es hat Mich sehr gefreut! 100 Jahre Kaiserbesuch im Isergebirge" am 15. Juni 2006 hatten wir hohen Besuch: S.K.H. Dr. Otto von Habsburg, der älteste Sohn des letzten österreichischen Kaisers Karl I., hielt die Eröffnungsansprache. Der mittlerweile 93-jährige Chef des Hauses Habsburg trug sich in das Goldene Buch der Stadt Kaufbeuren ein und besichtigte mit wachem Interesse die Ausstellung. Unser Foto zeigt von links: Dr. Martin Posselt, Vorsitzender des Stiftungsrates, Oberbürgermeister Stefan Bosse, S.K.H. Dr. Otto von Habsburg, Museumsleiterin Eva Haupt und den Bundestagsabgeordneten Kurt Rossmanith.

 

März 2005:
Sitzt das Perlenkleid korrekt?

Museumsleiterin Eva Haupt überprüft den Sitz der glitzernden Showkostüme aus dem Perlenatelier Evamaria Dressler in Waldkraiburg. Von Samstag, 19. März bis Sonntag, 26. Juni 2005 waren die ausgefallenen Perlenkreationen in der Ausstellung "Perlenkleid und Glitzerkult" zu sehen.

 

Januar 2005:
Musik auf Glas

Das Isergebirgs-Museum Neugablonz präsentiert zur Zeit in seiner Sonderausstellung "Krippen aus Bayern und Böhmen" ein ungewöhnliches Objekt: ein Glasharmonium. Es besteht aus Trinkgläsern in einer bestimmten Anordnung, die durch Reiben der feuchten Glasränder zum Klingen gebracht wurden. Hergestellt wurde das Instrument um 1900 von Adolf Klinger in Reichenberg.

 

Dezember 2004:
Krippenfiguren als Wegzeichen

Rund 80 Krippenfiguren haben die Kinder der Klasse 4b der Adalbert-Stifter-Grundschule in Neugablonz bemalt und ausgeschnitten. An die Wände geheftet markieren sie nun den Weg zur Sonderausstellung "Krippen in Bayern und Böhmen", die bis 2. Februar 2005 im Isergebirgs-Museum Neugablonz zu sehen ist. Für Kinder bietet die Ausstellung neben spannenden Krippen auch ein Preisrätsel, bei dem es viele Buchpreise zu gewinnen gibt.

 

September 2004:

Museumsbesucher, die zur Zeit das Foyer des Gablonzer Hauses betreten, stutzen erst einmal: Da parken zwei Käfer-Oldtimer in der Halle, ein grüner Brezelkäfer von 1950 und ein kupferfarbenes Cabriolet von 1979. Sie sind Leihgaben eines Kaufbeurer Autohauses und Teil der Sonderausstellung "Er läuft und läuft und läuft ... Unser Museumskäfer wird 50." Bei den meisten Besuchern wecken die beiden Oldies nostalgische Erinnerungen nach dem Motto "Ich hatte auch mal einen ...".


 

Mai 2004:
Museumsrallye zum Internationalen Museumstag

Im Rahmen des Internationalen Museumstags am 16. Mai bietet das Isergebirgs-Museum ein Kinder- und Familienprogramm. Eine Museumsrallye verspricht eine spannende Spurensuche quer durch das Museum. Erfolgreiche Fahnder werden mit einem kleinen Preis belohnt. Zwischen 14 und 16 Uhr besteht die Möglichkeit, unter fachkundiger Anleitung selbst Schmuck herzustellen. Das Isergebirgs-Museum ist an diesem besonderen Tag von 10 bis 17 Uhr geöffnet, der Eintritt ist frei.

 

März 2004:
Das Objekt des Monats: Orchideen für Marlene

Eine Gürtelschnalle für Marlene Dietrich gehört zu den besonderen Objekten des Isergebirgs-Museums. Das extravagante Schmuckstück in Form von Orchideenblüten besteht aus lampengewickelten Glassteinen mit Gold- und Silbereinlage. Entworfen wurde es 1960 von dem Modeschmuckdesigner Max Müller aus Neugablonz, der sich zur Anprobe mit dem Filmstar getroffen haben soll. Der Kontakt ergab sich vermutlich über verwandtschaftliche Beziehungen: Marlene Dietrich war seit 1923 mit Rudolf Sieber verheiratet, dessen Eltern in Neugablonz lebten. Sein Bruder Ernst Sieber vertrieb die Kollektion von Max Müller. Wie die Gürtelschnalle später ins Museum gelangte und ob es sich tatsächlich um das Originalstück aus dem Besitz der Diva oder um eine Replik handelt, lässt sich leider nicht mehr feststellen.

 

Dezember 2003:
Weihnachtlicher Neuzugang

Pünktlich zur Weihnachtszeit kann das Museum einen sehenswerten Neuzugang verzeichnen: eine Weihnachtskrippe aus dem böhmischen Niederland. Sie entstand in den 1920er Jahren und verbrachte die vergangenen 40 Jahre in Einzelteile zerlegt in einer Scheune. Dank Willi Lang, unserem Krippenbetreuer, und anderen Helfern kann dieses eindrucksvolle Zeugnis nordböhmischer Krippenkunst nun im Isergebirgs-Museum bewundert werden.

 

November 2003:
Es geht weiter!


Eine großzügige Spende der bayerischen Sparkassenstiftung in Höhe von 25.000 Euro ermöglicht einen weiteren Teilausbau des Isergebirgs-Museums. Über den willkommenen Geldsegen in Zeiten knapper Kassen freuen sich (von links) Gerald Zasche vom Stiftungsrat, Sparkassen-Chef Johann Marschall, Oberbürgermeister Andreas Knie, Dr. Martin Posselt und Gertrud Hofmann, die Vorsitzenden der Stiftung, sowie Museumsleiterin Eva Haupt.

 


Unser Foto zeigt Otfried Preußler mit BR-Moderatorin Daniela Worel während der Aufnahmen.
4. Juni 2003:
Prominenter Besuch: Otfried Preußler im Isergebirgs-Museum

Auf Bitten des Bayerischen Fernsehens kam Otfried Preußer, Autor des "Räuber Hotzenplotz" und weiterer Kinderbuch-Klassiker, nach Neugablonz, um an einem Beitrag über das Isergebirgs-Museum mitzuwirken. Preußler ist gebürtiger Reichenberger und berichtet im Museum an mehreren Hörstationen aus seinem Leben. Der Schriftsteller und seine Frau zeigten sich begeistert von der Gestaltung des Museums und wünschten dem Haus "Glück und Segen".

 

1. Juni 2003:
Feierliche Eröffnung des Isergebirgs-Museums

Am 1. Juni 2003 war es so weit: Der erste Teilabschnitt des Isergebirgs-Museums Neugablonz wurde in einem Festakt eröffnet. Rund 500 geladene Gäste aus Kultur, Politik und Wirtschaft sowie Vertreter der tschechischen Museen nahmen daran teil. Ehrengast war die bayerische Sozialministerin Christa Stewens. Unser Foto zeigt von rechts: Dr. Martin Posselt, Stiftungsrats-Vorsitzender, Sozialministerin Christa Stewens, Oberbürgermeister Andreas Knie, Bernd Posselt, Bundesvorsitzender der Sudetendeutschen Landsmannschaft, Stiftungs-Vize Gertrud Hofmann und Museumsleiterin Eva Haupt.



(Foto Haupt)
März 2003:
Der Oldtimer und die starken Männer

Am 11. Februar kam er im Isergebirgs-Museum an, der schwarze VW-Käfer, Baujahr 1954, eine Leihgabe des AutoMuseum Volkswagen in Wolfsburg. Der Oldtimer steht für seinen Erfinder Ferdinand Porsche, der 1875 im Isergebirge geboren wurde. Nachdem dieses Thema im Untergeschoss des Museums behandelt wird, mussten rund 750 kg Auto über ein Treppenhaus mit zwei Kurven ein Stockwerk tiefer befördert werden. Dieses Kunststück gelang dank der Unterstützung zweier Kfz-Mechaniker, die den Wagen zerlegten, und der starken Männer des Athletik-Clubs Kaufbeuren, die unseren Käfer sicher und ohne jeden Kratzer an seinen Standort brachten – eine starke Leistung!

 


(Foto: Haupt)
November 2002:
Restaurierungsaktion im Isergebirgs-Museum

Der Geruch von Lösungsmittel und Wachs zog im November durch die künftigen Museumsräume: Metallrestaurator Manfred Wunderskirchner und eine Gruppe ehrenamtlicher Mitarbeiter nahmen sich der Maschinen und Geräte im Museumsbestand an. Reinigen und Konservieren hieß die Devise, damit sich die Objekte zur Eröffnung des Museums im Frühjahr in Bestform präsentieren.

 


(Foto: Haupt)

 

Mai 2002:
Ein wichtiger Schritt auf dem Weg zum Isergebirgs-Museum

Zwei Unterschriften besiegeln den Standort des Isergebirgs-Museums im Gablonzer Haus. Der Gebäudeeigentümer, der Gablonzer Archiv und Museum e. V, überlässt der Stiftung Isergebirgs-Museum eine Fläche von rund 2.200 Quadratmetern. Unser Foto zeigt die feierliche Vertragsunterzeichnung durch Thomas Jahn (links, Gablonzer Archiv und Museum e.V.) und Dr. Martin Posselt (rechts, Stiftung Isergebirgs-Museum). Im Hintergrund von links nach rechts: Daniel Zuber M.A., wiss. Mitarbeiter, sowie die Stiftungsratsmitglieder Heinz Kleinert, Gertrud Hofmann, Rudolf Scholze, Gerald Zasche und Heinz Feix.